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Und sonst so ...

Notizen aus dem Lektorat

17. August 2018

Hessischer Unternehmerinnentag

Neues aus dem Lektorat in Bad Vilbel

Gestern fand der diesjährige Hessische Unternehmerinnentag statt. Das Thema lautete Werteorientiert digital unterwegs. Ich habe mitgenommen: Digitalisierung ist nichts Schlimmes, man muss sie zu nutzen wissen, und zwar zum Wohle aller. Ist zwar nichts Neues, aber das Thema unter ethischen Aspekten und an praktischen Beispielen zu betrachten, war aufschlussreich.

Die Tagung war bunt - wie immer, wenn sich Frauen treffen. Schließlich tragen die wenigsten Frauen dunkle Anzüge. Und die gereichten Imbisse waren gesund - halt auch typisch Frau: Salat, Gemüse und Obst. Ein Keks zwischendurch, auch gerne mit Schokolade, wäre schön gewesen. Nehme ich mir beim nächsten Mal selbst mit.

18. Juli 2018

Bitte nicht zu locker, aber auch nicht zu förmlich: Anrede in E-Mails und Briefen

Gestern habe ich eine E-Mail-Anfrage bekommen von jemanden, den ich nicht kannte und von dem ich auch noch nie gehört hatte. Sie war sehr freundlich, aber gleich bei der Anrede habe ich gezuckt, „Hallo Christiane“ war mir doch zu vertraulich für jemanden, den ich gar nicht kenne.

Bei Anreden ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Die gängigsten Varianten bei Anreden sind:

Sehr geehrter Herr … / Sehr geehrte Frau …,

Das ist die förmliche Anrede für unbekannte Empfänger. Damit macht man nichts falsch, besonders im Erstkontakt.

Guten Tag, Herr …, / Guten Tag, Frau …,

Das sieht man immer häufiger, kommt aber bei vielen nicht so gut an, weil es sehr kurz und knackig ist und dadurch auf viele distanzierend wirkt.

Hallo, Herr …, / Hallo, Frau …,

Das ist in E-Mails in Ordnung, wenn Sie den Geschäftspartner gut kennen.

Lieber Herr …, / Liebe Frau …,

Das sollte man nur schreiben, wenn man den Empfänger wirklich gut kennt. Auf Fremde kann es zu vertraulich wirken.

 

29. März 2018

Die Grüne Soße

Heute ist Gründonnerstag. Heißt in und um Frankfurt herum: Grüne Soße essen, auf jeden Fall mit Kartoffeln, dazu Tafelspitz oder hartgekochte Eier. Zu Fisch, morgen am Karfreitag, passt sie übrigens auch gut.

Die Grüne Soße ist grün, wegen der sieben Kräuter, die darin sind. Also ist sie auch eine grüne Soße. Dennoch wird sie mit großem G geschrieben, weil es eben auch ein Eigenname ist. Und Eigennamen werden großgeschrieben.

Auf Frankfodderisch heißt sie übrigens Grie Soß. Und jetzt, im Frühjahr, schmeckt sie am besten.

21. Februar 2018

Vom amtlichen Regelwerk bis zum Zwiebelfisch

Im kleinen Einmaleins des Lektorats erläutert der Lektorenverband auf seiner Website die wichtigsten Dinge rund um den Lektoratsalltag.

Sie erfahren dort unter anderem, was Lektoren in die Bleiwüste verschlägt, was mit Füllwörtern passiert und wie man Zwiebelfische pflegt.

Zum Lektorat von A bis Z